Gabriel García Márquez - Hundert Jahre Einsamkeit


Preis: 9,95€
Verlag: Fischer Taschenbuch
Seiten: 480

Erst einmal fand ich es verblüffend wie viel Handlung in 400 Seiten gepackt werden können. Ein Ereignis jagt das andere und es ist sehr ideenreich. Die Geschichte ist sehr schön und zieht einen richtig in den Bann. Die einzelnen Schicksale der Menschen reißen einen mit.
Die Geschichte spielt Anfang des 19. Jahrhunderts und erzählt zu Beginn wie Arcadio Buendía mit seiner Frau Ursula seinen Wohnort aufgrund eines Mordes verlässt. Gemeinsam gründen sie den Ort Macondo. In einem Jahrhundert widerfahren dem Ort all die Konflikte, die Lateinamerika widerfahren sind - Macando ist hier sozusagen ein Synonym.
Generell würde ich sagen, dass die Gefühlslage der Charaktere sehr gut dargestellt wurden und man kann nicht anders als mitzufühlen.
Meine Probleme hatte ich mit den Namen der Charaktere, da die zumal alle ähnlich bis gleich waren. Ich bin so oft durcheinander gekommen, zumal die Familie sich immer weiter fortpflanzt und man die Geschichte von zahlreichen Generationen mitbekommt. Viele sterben, aber umso mehr Leben wird geschaffen und das auch teilweise unter Familienmitgliedern. Es dauer wirklich ein Weilchen bis man 'durchblickt' und es ist alles etwas gewöhnungsbedürftig. Allerdings ist alles sehr bildhaft beschrieben worden und vermittelt einen enormen Eindruck in die lateinamerikanische Kultur


1 Kommentar:

  1. Ich liebe Márquez. 100 Jahre Einsamkeit habe ich zwar noch nicht gelesen, aber ein paar andere. Mein Lieblingsbuch von dem Autor ist "Bericht eines Schiffbrüchigen" - absolut zu empfehlen :)

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