[Rezension] Im Koma - Joy Fielding


Kurzbeschreibung: Du kannst ihn nicht sehen. Du kannst ihn nur hören. Dein Mörder wartet auf dich ...

Casey Marshall führt ein sorgloses Leben in Philadelphia, umgeben von der Liebe ihres Mannes Warren und erfüllt von ihrem Beruf. Bis zu jenem Tag, an dem ihre Welt zusammenbricht – und sie einem furchtbaren Autounfall zum Opfer fällt. Als Casey im Krankenhaus das Bewusstsein wiedererlangt, wird sie von Panik erfasst: Um sie herum herrscht Dunkelheit, sie kann sich nicht bewegen und nicht sprechen. Doch der wahre Alptraum steht ihr noch bevor, denn sie muss erkennen, dass ihr Unfall in Wirklichkeit ein heimtückischer Anschlag war. Und bald weiß sie – der Mörder ist in ihrer Nähe und wartet nur darauf, sein grausames Werk zu vollenden … (Quelle: Amazon.de)

Verlag: Goldmann
Seiten: 415
Preis: 9,99€

Meine Meinung: Das erste, das mir zu dem Buch einfällt, ist: Spannung pur. Ich liebe solche Momente, in denen ich etwas lese, das die ganze Handlung umkrämpelt und dann kann ich nicht mehr und MUSS einfach weiterlesen. Hier war es so schlimm, dass ich, bevor ich eine Seite richtig gelesen habe, erstmal die nächsten überfliegen habe, weil ich unbedingt wissen MUSSTE, was nun passiert. Also ich fand es definitiv sehr spannend. 
Die Geschichte wird aus der Perspektive einer Koma-Patientin beschrieben und das gelegentlich aus der Ich-Form. Das liegt daran, dass die Patientin trotz dessen, dass sie im Koma liegt, alles hört, was um sie herum geschieht. Schon alleine die Vorstellung finde ich richtig beängstigend, wie sich das anfühlen muss. Und das wurde richtig gut geschildert. 
Im Laufe der Handlung wird auch die Vermutung festgestellt, dass die Patientin nicht wegen eines Unfalls im Koma liegt, sondern dass man versucht hatte sie zu töten. 
Der Gesundheitsstand der Patientin verbessert sich immer mehr, doch sie kann sich nur gewissen Personen mitteilen, weil (Vorsicht! Spoiler-Alarm!) die Person, die ihr das angetan hat, einer ihrer engsten Vertrauten ist. 
Grundsätzlich hätte ich dem Buch glatte 5 Punkte gegeben, wenn da nicht dieses typische Szenario gewesen wäre, das mir nicht so gefällt. Ich habe es hier schon öfters erwähnt, das hat mich auch in einigen Bücher zuvor nicht so gefallen. Es ist diese klassische Konfrontation mit dem 'Mörder', der plötzlich unerwartet mit einer Knarre vor den anderen Protagonisten steht. Und dann kommt dieses Gespräch. Darin erklärt er, warum er so gehandelt hat, was seine Motive waren, blablabla, anstatt einfach abzudrücken. Natürlich will ich nicht, dass die "Guten" sterben, ich will immer ein Happy End. Wenn eine Geschichte kein Happy End hat, kann ich nicht schlafen, aber die Szene ist einfach schon so abgenutzt. Man sieht das in tausenden von Filmen, in tausenden von Serien, in tausenden Theaterstücken, in tausenden Büchern, etc. Und es hat für mich unglaublich an Reiz verloren. 

Deswegen gibt es von mir 4 von 5 Punkte.

Kommentare:

  1. Ich lese auch gerade mein zweites Buch von dieser Autorin und dieses wollte ich evt dann auch noch lesen.
    Naja solche scenen kommen wirklich zuu oft vor..
    Liebe Grüsse Riina.

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  2. ich liiiiiebe die bücher von joy fielding, das ist meine lieblingsautorin!!! ich habe glaub alle gelesen, angefangen mit lauf, jane lauf ;) in koma habe ich etwa vor einem jahr gelesen. ich liebe diese spannung die ganze zeit. echt toll!

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  3. Klingt supi :) ich lese aber lieber Fantasy :P

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